Mechanische Struktur mit FEM-Simulation und Kraftvektoren

Simulationen, FEM-Analysen und Validierung

Strukturmechanische Simulationen, Lastfallbewertung und geometrische Validierung fuer einen geschweissten Spaceframe: von Torsionssteifigkeit und Halterspannungen bis zur CAD-zu-Scan-Abweichungsanalyse.

Arbeitsumfang

Simulationsgestuetzte Entscheidungen statt isolierter Ergebnisbilder

Die Analysen verbinden definierte Lastfaelle, FEM-Auswertung, physische Messlogik und konstruktive Entscheidungen. Im Fokus stehen Steifigkeit, lokale Spannungen, Fertigungseinfluesse und die Nachvollziehbarkeit der technischen Annahmen.

2000 N.m/deg Ziel

Zielwert fuer die Torsionssteifigkeit des Spaceframes.

2133 N.m/deg erreicht

Gemessene Steifigkeit, etwa fuenf Prozent ueber dem Zielwert.

57.3 MPa Frontlast

Maximale kombinierte Spannung im betrachteten Frontlastfall.

3.5 mm Abweichung

Groessenordnung der maximalen CAD-zu-Scan-Abweichungen an Messpunkten.

Struktursimulation

Spaceframe-Steifigkeit und mechanische Lastfaelle

Die Simulationen bewerten, ob die Rahmenstruktur Lasten zwischen Vorder- und Hinterachse kontrolliert uebertraegt und ob kritische Halterungen ausreichend dimensioniert sind.

Torsionssimulation eines Spaceframes mit Deformationskontur

01 / Torsionssteifigkeit

Torsionssteifigkeit des geschweissten Spaceframes

Der Spaceframe wurde auf ein definiertes Steifigkeitsziel ausgelegt und mit FEM-Ergebnissen sowie einem Messkonzept gegen die Zielgroesse bewertet.

Ziel: 2000 N.m/deg Erreicht: 2133 N.m/deg ANSYS Mechanical
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Fuer die Bewertung wurde ein Moment ueber definierte Kraefte und Hebelarme auf die Rahmenstruktur gebracht. Die Simulation zeigt die resultierende Verformung, waehrend das Testkonzept die praktische Validierung ueber blockierte Aufhaengung, feste Lagerung, rotierende Seite, Gewichte und Wegmessung beschreibt. Das erreichte Ergebnis liegt ueber dem Zielwert und bestaetigt, dass die Struktur die Momente zwischen Vorder- und Hinterachse ausreichend steif uebertragen kann.

FEM-Spannungsanalyse eines Frontlastfalls am Spaceframe

02 / FEM-Spannungen

Aero-, Halterungs- und Befestigungslastfaelle

Kritische Anbindungspunkte wurden mit definierten Kraeften, Lagerbedingungen und Spannungsplots untersucht, um lokale Spannungsspitzen und Verformungen sichtbar zu machen.

Frontlast: 981 N 57.304 MPa Halterfall: 264.05 MPa
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Die Auswertung umfasst globale Rahmenlastfaelle und lokale Halteranalysen. Dabei wurden Randbedingungen, Kraftvektoren und Netzmodelle so aufgebaut, dass die kritischen Zonen an Befestigungspunkten und Uebergangsbereichen sichtbar werden. Die Resultate dienten als Grundlage fuer Bauteilgeometrie, Wandstaerken, Verschraubungsbereiche und konstruktive Sicherheitsabstaende.

Aufhaengungs-Lastfall mit farbiger Spannungsdarstellung

03 / Aufhaengungslasten

Lastfallbewertung fuer Aufhaengungs- und Pushrod-Anbindungen

Die Aufhaengungsbereiche wurden aus statischen Lastannahmen, Reibwerten und Bump-/Cornering-Szenarien bewertet. Ziel war die robuste Dimensionierung der Krafteinleitungspunkte am Rahmen.

Reibwert: 1.6 Bump: 3 x statische Last Front-Pushrod: 210.44 MPa
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Die Kraftkomponenten wurden fuer Zug- und Druckrichtungen betrachtet und in Rahmenlastfaelle uebertragen. Dadurch konnten kritische Bereiche frueh sichtbar gemacht werden, bevor die Geometrie finalisiert wurde. Besonders wichtig waren die Unterschiede zwischen lokalen Knoten, Laschen und den angrenzenden Rohrabschnitten.

Validierung

Simulation, Messlogik und Geometriekontrolle zusammengefuehrt

Neben Spannungen und Verformungen wurde die reale Fertigungsqualitaet betrachtet: CAD-Modell, 3D-Scan und Messpunkte wurden verglichen, um Abweichungen technisch einzuordnen.

FEM-Spannungsanalyse eines Frontlastfalls am Spaceframe

02 / FEM-Spannungen

Aero-, Halterungs- und Befestigungslastfaelle

Kritische Anbindungspunkte wurden mit definierten Kraeften, Lagerbedingungen und Spannungsplots untersucht, um lokale Spannungsspitzen und Verformungen sichtbar zu machen.

Frontlast: 981 N 57.304 MPa Halterfall: 264.05 MPa
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Die Auswertung umfasst globale Rahmenlastfaelle und lokale Halteranalysen. Dabei wurden Randbedingungen, Kraftvektoren und Netzmodelle so aufgebaut, dass die kritischen Zonen an Befestigungspunkten und Uebergangsbereichen sichtbar werden. Die Resultate dienten als Grundlage fuer Bauteilgeometrie, Wandstaerken, Verschraubungsbereiche und konstruktive Sicherheitsabstaende.

Aufhaengungs-Lastfall mit farbiger Spannungsdarstellung

03 / Aufhaengungslasten

Lastfallbewertung fuer Aufhaengungs- und Pushrod-Anbindungen

Die Aufhaengungsbereiche wurden aus statischen Lastannahmen, Reibwerten und Bump-/Cornering-Szenarien bewertet. Ziel war die robuste Dimensionierung der Krafteinleitungspunkte am Rahmen.

Reibwert: 1.6 Bump: 3 x statische Last Front-Pushrod: 210.44 MPa
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Die Kraftkomponenten wurden fuer Zug- und Druckrichtungen betrachtet und in Rahmenlastfaelle uebertragen. Dadurch konnten kritische Bereiche frueh sichtbar gemacht werden, bevor die Geometrie finalisiert wurde. Besonders wichtig waren die Unterschiede zwischen lokalen Knoten, Laschen und den angrenzenden Rohrabschnitten.

CAD-zu-3D-Scan-Abweichungsanalyse eines Spaceframes

04 / 3D-Scan-Abgleich

Geometrische Abweichungsanalyse nach der Fertigung

Der gefertigte Rahmen wurde gegen das CAD-Modell geprueft. Besonders relevant waren Aufhaengungspunkte, Akkumulatorrohre, Parallelitaet und Laengsverformung.

Messpunkte links/rechts 0.1 bis 3.5 mm Akkurohre: 0.9 mm
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Die gemessenen Abweichungen lagen innerhalb der funktionalen Einstell- und Toleranzbereiche. Damit konnten kleinere Differenzen ueber die einstellbaren Aufhaengungselemente kompensiert werden. Gleichzeitig dokumentiert die Analyse die Wirkung der Vorrichtungen und des Schweissprozesses auf die Endgeometrie.

Vergleich einer alten und neuen Spaceframe-Struktur ohne Markenbezug

05 / Konstruktive Entscheidung

Material- und Rohrdimensionierung aus Simulation und Fertigung abgeleitet

Die Rahmenauslegung wurde nicht nur nach Gewicht bewertet. Entscheidend waren auch Verfuegbarkeit, Schweissbarkeit, Reparierbarkeit, Verpackung im Fahrzeug und robuste Fertigung mit beherrschbaren Toleranzen.

E355 Stahl 25.4 x 1.6 mm robuste Schweissbarkeit
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Verglichen wurden mehrere Werkstoffe und Rohrabmessungen. E355 wurde wegen Kosten, Verfuegbarkeit, Fertigungsrisiko und Zuverlaessigkeit bevorzugt. Die finale Rohrdimension 25.4 x 1.6 mm bietet einen sinnvollen Kompromiss aus Gewicht, Bauraum, Knotenrobustheit, Reparierbarkeit und geringerem Risiko von Schweissverzug oder Durchbrand.