Arbeitsumfang
Simulationsgestuetzte Entscheidungen statt isolierter Ergebnisbilder
Die Analysen verbinden definierte Lastfaelle, FEM-Auswertung, physische Messlogik und konstruktive Entscheidungen. Im Fokus stehen Steifigkeit, lokale Spannungen, Fertigungseinfluesse und die Nachvollziehbarkeit der technischen Annahmen.
Zielwert fuer die Torsionssteifigkeit des Spaceframes.
Gemessene Steifigkeit, etwa fuenf Prozent ueber dem Zielwert.
Maximale kombinierte Spannung im betrachteten Frontlastfall.
Groessenordnung der maximalen CAD-zu-Scan-Abweichungen an Messpunkten.
Struktursimulation
Spaceframe-Steifigkeit und mechanische Lastfaelle
Die Simulationen bewerten, ob die Rahmenstruktur Lasten zwischen Vorder- und Hinterachse kontrolliert uebertraegt und ob kritische Halterungen ausreichend dimensioniert sind.
01 / Torsionssteifigkeit
Torsionssteifigkeit des geschweissten Spaceframes
Der Spaceframe wurde auf ein definiertes Steifigkeitsziel ausgelegt und mit FEM-Ergebnissen sowie einem Messkonzept gegen die Zielgroesse bewertet.
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Fuer die Bewertung wurde ein Moment ueber definierte Kraefte und Hebelarme auf die Rahmenstruktur gebracht. Die Simulation zeigt die resultierende Verformung, waehrend das Testkonzept die praktische Validierung ueber blockierte Aufhaengung, feste Lagerung, rotierende Seite, Gewichte und Wegmessung beschreibt. Das erreichte Ergebnis liegt ueber dem Zielwert und bestaetigt, dass die Struktur die Momente zwischen Vorder- und Hinterachse ausreichend steif uebertragen kann.
02 / FEM-Spannungen
Aero-, Halterungs- und Befestigungslastfaelle
Kritische Anbindungspunkte wurden mit definierten Kraeften, Lagerbedingungen und Spannungsplots untersucht, um lokale Spannungsspitzen und Verformungen sichtbar zu machen.
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Die Auswertung umfasst globale Rahmenlastfaelle und lokale Halteranalysen. Dabei wurden Randbedingungen, Kraftvektoren und Netzmodelle so aufgebaut, dass die kritischen Zonen an Befestigungspunkten und Uebergangsbereichen sichtbar werden. Die Resultate dienten als Grundlage fuer Bauteilgeometrie, Wandstaerken, Verschraubungsbereiche und konstruktive Sicherheitsabstaende.
03 / Aufhaengungslasten
Lastfallbewertung fuer Aufhaengungs- und Pushrod-Anbindungen
Die Aufhaengungsbereiche wurden aus statischen Lastannahmen, Reibwerten und Bump-/Cornering-Szenarien bewertet. Ziel war die robuste Dimensionierung der Krafteinleitungspunkte am Rahmen.
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Die Kraftkomponenten wurden fuer Zug- und Druckrichtungen betrachtet und in Rahmenlastfaelle uebertragen. Dadurch konnten kritische Bereiche frueh sichtbar gemacht werden, bevor die Geometrie finalisiert wurde. Besonders wichtig waren die Unterschiede zwischen lokalen Knoten, Laschen und den angrenzenden Rohrabschnitten.
Validierung
Simulation, Messlogik und Geometriekontrolle zusammengefuehrt
Neben Spannungen und Verformungen wurde die reale Fertigungsqualitaet betrachtet: CAD-Modell, 3D-Scan und Messpunkte wurden verglichen, um Abweichungen technisch einzuordnen.
02 / FEM-Spannungen
Aero-, Halterungs- und Befestigungslastfaelle
Kritische Anbindungspunkte wurden mit definierten Kraeften, Lagerbedingungen und Spannungsplots untersucht, um lokale Spannungsspitzen und Verformungen sichtbar zu machen.
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Die Auswertung umfasst globale Rahmenlastfaelle und lokale Halteranalysen. Dabei wurden Randbedingungen, Kraftvektoren und Netzmodelle so aufgebaut, dass die kritischen Zonen an Befestigungspunkten und Uebergangsbereichen sichtbar werden. Die Resultate dienten als Grundlage fuer Bauteilgeometrie, Wandstaerken, Verschraubungsbereiche und konstruktive Sicherheitsabstaende.
03 / Aufhaengungslasten
Lastfallbewertung fuer Aufhaengungs- und Pushrod-Anbindungen
Die Aufhaengungsbereiche wurden aus statischen Lastannahmen, Reibwerten und Bump-/Cornering-Szenarien bewertet. Ziel war die robuste Dimensionierung der Krafteinleitungspunkte am Rahmen.
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Die Kraftkomponenten wurden fuer Zug- und Druckrichtungen betrachtet und in Rahmenlastfaelle uebertragen. Dadurch konnten kritische Bereiche frueh sichtbar gemacht werden, bevor die Geometrie finalisiert wurde. Besonders wichtig waren die Unterschiede zwischen lokalen Knoten, Laschen und den angrenzenden Rohrabschnitten.
04 / 3D-Scan-Abgleich
Geometrische Abweichungsanalyse nach der Fertigung
Der gefertigte Rahmen wurde gegen das CAD-Modell geprueft. Besonders relevant waren Aufhaengungspunkte, Akkumulatorrohre, Parallelitaet und Laengsverformung.
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Die gemessenen Abweichungen lagen innerhalb der funktionalen Einstell- und Toleranzbereiche. Damit konnten kleinere Differenzen ueber die einstellbaren Aufhaengungselemente kompensiert werden. Gleichzeitig dokumentiert die Analyse die Wirkung der Vorrichtungen und des Schweissprozesses auf die Endgeometrie.
05 / Konstruktive Entscheidung
Material- und Rohrdimensionierung aus Simulation und Fertigung abgeleitet
Die Rahmenauslegung wurde nicht nur nach Gewicht bewertet. Entscheidend waren auch Verfuegbarkeit, Schweissbarkeit, Reparierbarkeit, Verpackung im Fahrzeug und robuste Fertigung mit beherrschbaren Toleranzen.
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Verglichen wurden mehrere Werkstoffe und Rohrabmessungen. E355 wurde wegen Kosten, Verfuegbarkeit, Fertigungsrisiko und Zuverlaessigkeit bevorzugt. Die finale Rohrdimension 25.4 x 1.6 mm bietet einen sinnvollen Kompromiss aus Gewicht, Bauraum, Knotenrobustheit, Reparierbarkeit und geringerem Risiko von Schweissverzug oder Durchbrand.